Kampfmittelbergung

Alles aus einer Hand

Von der Beantragung der Luftbildauswertung über die Oberflächensondierung und Auswertung bis hin zur Anomalienbergung und Erstellung von Freigabeunterlagen. Vom Antrag über die Kommunikation mit den Behörden bis zur Ergebnisübermittlung stehen wir in ständigem Austausch mit Ihnen und sorgen für klare, verständliche Information über jeden Schritt im Prozess. So behalten Sie den Überblick und können sicher planen. Ziel ist es, die Arbeiten kundenorientiert in den bestehenden Bauablauf zu integrieren und gleichzeitig unter Einhaltung der erforderlichen Sorgfaltspflichten alle notwendigen Maßnahmen zur Untersuchung des Baugrundes durchzuführen

Das Aufgabenfeld umfasst Gefährdungsabschätzung basierend auf einer Luftbildauswertung  gefolgt von einer Oberflächensondierung und Kampfmittelbergung.

Luftbildauswertung

Zielgerichtet zum Erfolg

Die Luftbildauswertung ist ein wichtiger erster Schritt bei der Erkundung potenzieller Kampfmittelbelastungen – sie schafft die grundlegende Basis für alle weiteren Maßnahmen.

Historische und aktuelle Luftbilder werden analysiert, um Hinweise auf mögliche Bombenschäden, Trichter, Zerstörungen oder andere Spuren kriegsbedingter Aktivitäten zu identifizieren.

Gefährdungsabschätzung: Auf der Grundlage einer Luftbildauswertung lässt sich eine fundierte Gefährdungsabschätzung erstellen, die den weiteren Erkundungsprozess effizient und zielgerichtet unterstützt.

Oberflächensondierung, Baubegleitung oder Sondierungsbohrungen (In Zusammenarbeit mit einem Nachunternehmer)

Alles aus einer Hand: Wir kümmern uns für Sie vollumfänglich um die Beantragung der Luftbildauswertung, sodass Sie sich um nichts weiter sorgen müssen.

Luftbildauswertung bei Kampfmittelbergung
Messwagen für Kampfmittelbergung von PKE

Oberflächensondierung

Lage für Lage, Schicht für Schicht

Detektion

Zum Auffinden potenzieller Kampfmittel untersuchen wir Flächen systematisch mit moderner Messtechnik. Dabei kommen spezialisierte Gradiometersysteme zum Einsatz, die ferromagnetische Anomalien im Untergrund zuverlässig erfassen.

Sondentechnik

Wir arbeiten sowohl mit passiver als auch aktiver Sondentechnik, um ein möglichst präzises Messergebnis zu erzielen. Die gewonnenen Daten der passiven Sondentechnik werden, digital aufgezeichnet und mithilfe aktueller Auswertesoftware analysiert (MAGNETO® (SENSYS)).

Sofern erforderlich, wird in Einzelfällen eine konventionelle Oberflächensondierung ohne Digitale Datenaufzeichnung angewendet, bei der die Auswertung unmittelbar vor Ort erfolgt.

Auswertung

Nach erfolgreicher Sondierung werden die Messdaten in der Software MAGNETO® (SENSYS) ausgewertet, um kampfmittelrelevante Anomalien zu identifizieren sowie deren Lage und Ausdehnung zu bestimmen.

Kampfmittelbergung

Sicherheit im Baugrund – präzise, erfahren, zuverlässig

Erkundung und Bergung

Die Erkundung und Bergung von Kampfmitteln auf kampfmittelverdächtigen Flächen wird durch unser qualifiziertes Team von Feuerwerkern (Befähigungsscheininhaber nach § 20 SprengG) durchgeführt. Ziel ist es, die erforderlichen Untersuchungs- und Bergungsmaßnahmen mit höchster Sorgfalt und unter Einhaltung aller sicherheitsrelevanten Vorgaben umzusetzen. Gleichzeitig legen wir großen Wert darauf, unsere Leistungen kundenorientiert und möglichst reibungslos in den bestehenden Bauablauf zu integrieren.

Kampfmittelfund

Im Falle eines Kampfmittelfundes koordiniert unser Feuerwerker vor Ort alle weiteren Maßnahmen in enger Abstimmung mit dem zuständigen Kampfmittelräumdienst des jeweiligen Bundeslandes.

Freigabe

Nach Durchführung aller erforderlichen Maßnahmen wird die untersuchte Fläche freigegeben. Die Freigabe kann hierbei baugrundabhängig tiefenbeschränkt oder tiefenunbeschränkt erfolgen.

Qualifikationen

Sicherheit ist für uns kein Schlagwort, sondern tägliche Verantwortung. Die Erkundung von unter Kampfmittelverdacht stehenden Flächen übernehmen wir mit einem erfahrenen Team aus Befähigungsscheininhabern nach §20 SprengG. Unsere Fachkräfte verfügen über mehr als 10 Jahre praktische Erfahrung in der Kampfmittelbergung und bringen diese zuverlässig in jedes Projekt ein.

Als nach §7 SprengG bescheinigtes Unternehmen erfüllen wir sämtliche gesetzlichen Anforderungen und arbeiten konsequent nach anerkannten technischen und sicherheitsrelevanten Regelwerken.

Wir arbeiten auf den technischen Anweisungen für die Kampfmittelräumung (TA-KRD-2026), für die Sondierung und Freilegung von Kampfmitteln auf dem Staatsgebiet der Freien und Hansestadt Hamburg vom 31.03.2026, der “Arbeitsanweisung für Arbeiten der Kampfmittelbeseitigung in Niedersachsen“ (Stand: 2002), sowie der DGUV Information 201-027 „Handlungsanleitung zur Gefährdungsbeurteilung und Festlegung von Schutzmaßnahmen bei der Kampfmittelräumung“.

Durch regelmäßige interne und externe Weiterbildungen stellen wir sicher, dass Fachwissen, Technik und Verfahren stets auf dem aktuellen Stand sind. Für unsere Kunden bedeutet das: höchste Sicherheit, klare Abläufe und Lösungen aus einer Hand von der Planung bis zur Freigabe der Fläche.

Karte zur Kampfmittelbergung
Baubegleitende Kampfmittelsondierung durch PKE

Baubegleitende Kampfmittelsondierung

Verantwortungsvoller Umgang mit veränderten Bodenverhältnissen

Die baubegleitende Kampfmittelsondierung erkennt Gefahren direkt während der Bauarbeiten – genau dort, wo andere Verfahren an ihre Grenzen stoßen.

Schützt Mensch, Material und Zeitplan unmittelbar und effizient.

Warum eine baubegleitende Kampfmittelsondierung?

Kampfmittel im Baugrund: sind auch Jahrzehnte nach Kriegsende ein reales Sicherheitsrisiko sie können Menschenleben gefährden, Baustellen stoppen und erhebliche Kosten verursachen.

Eine baubegleitende Kampfmittelsondierung: wird angewendet, wenn klassische Sondierverfahren nicht funktionieren oder nicht anwendbar sind, etwa in stark veränderten Bodenbereichen oder bei kleineren Maßnahmen. Sie stellt sicher, dass Kampfmittelverdachtsflächen während der laufenden Bauarbeiten fachgerecht begleitet und bewertet werden.

Qualifikationen

Verantwortungsvoller Umgang mit veränderten Bodenverhältnissen

Gesetzliche Anforderungen

Als nach §7 SprengG bescheinigtes Unternehmen erfüllen wir sämtliche gesetzlichen Anforderungen und arbeiten konsequent nach anerkannten technischen und sicherheitsrelevanten Regelwerken.

Sicherheit

Sicherheit ist für uns kein Schlagwort, sondern tägliche Verantwortung. Die Erkundung von unter Kampfmittelverdacht stehenden Flächen übernehmen wir mit einem erfahrenen Team aus Befähigungsscheininhabern nach §20 SprengG. Unsere Fachkräfte verfügen über mehr als 10 Jahre praktische Erfahrung in der Kampfmittelbergung und bringen diese zuverlässig in jedes Projekt ein.

Staatliche Vorgaben

Wir arbeiten auf den technischen Anweisungen für die Kampfmittelräumung (TA-KRD-2026), für die Sondierung und Freilegung von Kampfmitteln auf dem Staatsgebiet der Freien und Hansestadt Hamburg vom 31.03.2026, der “Arbeitsanweisung für Arbeiten der Kampfmittelbeseitigung in Niedersachsen“ (Stand: 2002), sowie der DGUV Information 201-027 „Handlungsanleitung zur Gefährdungsbeurteilung und Festlegung von Schutzmaßnahmen bei der Kampfmittelräumung“.

Weiterbildungen

Durch regelmäßige interne und externe Weiterbildungen stellen wir sicher, dass Fachwissen, Technik und Verfahren stets auf dem aktuellen Stand sind. Für unsere Kunden bedeutet das: höchste Sicherheit, klare Abläufe und Lösungen aus einer Hand von der Planung bis zur Freigabe der Fläche.

Anwendung

Durch die konsequente Anwendung dieser Vorgaben stellen wir sicher, dass Bauarbeiten auch bei bestehendem Kampfmittelrisiko sicher, kontrolliert und regelkonform durchgeführt werden insbesondere dort, wo andere Sondierverfahren nicht anwendbar sind.

Ziel der Regelung

§7 SprengG dient dem Schutz der Menschen und Sachen vor den Gefahren explosionsgefährlicher Stoffe. Durch die behördliche Erlaubnis wird sichergestellt, dass nur zuverlässige und fachkundige Personen Zugang zu diesen Stoffen erhalten, um Unfälle und Missbrauch zu vermeiden.

Kontakt

Valesca Patzold

Valesca Patzold

Geschäftsführerin

+49 4186 895894-0